LJ Bogen

Wos gibt`s neichs...

Unsere Umweltfreundlichen Abschminktücher

Die meisten Frauen, schminken sich regelmäßig, wenn nicht sogar täglich.

So schön Make-up auch ist, spätestens abends wollen, oder sollten, wir es wieder vom Gesicht runter haben.

 

Eine Frau verwendet jährlich über 1.000 Wattepads zum Abschminken. In Österreich gibt es ca. 4 Millionen Frauen. Das macht jährlich um die 4 Milliarden Wattepads, die im Müll landen.

 

Wattepads werden in Packungen zwischen 30 und 140 Stück verkauft. Die Verpackung ist logischerweise immer aus Plastik. Gehen wir von einer Packungsgröße von 140 Wattepads aus, produzieren wir zusätzlich zu den 4 Milliarden Wattepads im Müll auch noch ca. 293 Millionen Plastikverpackungen.

Die Zahlen verdeutlichen die negative Umweltbilanz von Wattepads.

 

Natürlich gibt es nachhaltige Alternativen zu Wattepads.

Eine Variante wäre zwar, auf Pads aus Bio-Baumwolle umzusteigen. Das löst aber noch lange nicht das Müllproblem und den Ressourcenverbrauch während der Produktion.

Und auch Bio-Baumwolle ist nicht ideal für die Umwelt.

 

Besser sind diese Alternativen zu Wattepads:

 

  • Verwende wiederverwendbare Abschminkpads z.B. aus Baumwolle oder Frottee – die kannst du dir selbst aus alten Handtüchern oder T-Shirts nähen, aus Wolle häkeln, oder auch neu kaufen. Achte hier bitte auf nachhaltige Materialien. Abschminkpads aus Mikrofaser verlieren leider bei jeder Nutzung und in jedem Waschgang Mikroplastik, und sind daher aus unserer Sicht nicht zu empfehlen.
  • Verwende zum Abschminken einfach ein veganes und mikroplastikfreies Waschgel, Wasser und Frotteewaschlappen oder kleine Frotteehandtücher, die du garantiert bereits zuhause hast.

 

Sowohl die wiederverwendbaren Abschminkpads als auch die Frotteehandtücher kannst du zum Entfernen von jeder Art von Make-up verwenden. Danach wirfst du sie in die Wäsche und kannst sie nach einem 60°C Waschgang direkt wiederverwenden.

 

Anbei findet ihr eine Anleitung für wiederverwendbare Abschminkpads.

 

 

Abschminkpads ganz einfach selber machen

Das brauchst du, um Abschminkpads selber zu machen.
 

Um wirklich nachhaltige Abschminkpads selber zu machen, solltest du natürlich versuchen, keine Sachen neu zu kaufen, sondern aus bereits vorhandenen Dingen etwas zu nähen. In den meisten Fällen reichen zum Abschminken sogar nur Wasser und ein Handtuch.

Was du für selbst gemachte Abschminkpads brauchst:

 

  • ein altes Handtuch
  • ein altes T-Shirt, das du nicht mehr tragen möchtest
  • eine Tasse oder einen Becher als Schablone
  • einen Stift
  • Nähzeug oder eine Nähmaschine

 

Und so wird’s gemacht:

 

Stelle die Tasse oder den Becher auf das Handtuch und zeichne mit dem Stift einen Kreis darum.

Schneide diesen dann aus. Dasselbe machst du nun auf dem T-Shirt.

Wenn du beide Kreise ausgeschnitten hast, kannst du sie entweder mit Nadel und Faden oder mit einer Nähmaschine an den Rändern zusammennähen. Am besten eignet sich dafür ein Zick-Zack-Stich.

Falls hinter der Naht noch Ränder überstehen, kannst du diese vorsichtig mit einer feinen Schere abschneiden.

Die Frotteeseite eignet sich gut zum Peeling, die feine Seite, um Augen-Make-Up zu entfernen. Aus dem übrigen Stoff kannst du weitere Pads machen, damit du genügend zum Wechseln hast.

 

 

 

 

 

 

Strohhalmalternativen

Was darf in einem erfrischenden Cocktail neben den Eiswürfeln ganz bestimmt nicht fehlen? – natürlich der Strohhalm! Jedoch ist es wichtig auch beim Strohhalm an die Nachhaltigkeit zu denken.

Denn beim herkömmlichen Strohhalm aus Plastik fallen weltweit jedes Jahr ca. 25.000 Tonnen Plastikmüll an, der durch verschiedenste Alternativen leicht verhindert werden kann. Eine naturfreundliche Alternative ist beispielsweise der Strohhalm aus Glas. Er ist sehr stabil, durchsichtig (hilfreich, um etwaige Reste zu erkennen und daraufhin entfernen zu können) sowie optisch eine echte Augenweide. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit Strohhalme aus Edelstahl zu verwenden.

Auch Einweg-Bambus Strohhalme schützen unsere Natur, da sie nach Gebrauch in der Bio-Tonne oder am Kompost entsorgt werden können.

 

 

 

 

Eiswürfelalternativen

Ein Muss an heißen Sommertagen: Eiswürfel im Getränk! Doch meist werden für die Eiswürfelherstellung Einweg-Plastik sowie Silikonformen verwendet, die keineswegs nachhaltig sind. Um im Sommer dennoch ein kühles Getränk genießen zu können, gibt es neben den schädlichen Silikon- und Plastikformen, viele umweltfreundliche und ressourcenschonende Alternativen.

Zum einen gibt es die Möglichkeit, diverse Früchte, wie beispielsweise Himbeeren oder Weintrauben, vorab einzufrieren und sie anschließend ins Getränk zu geben. Sie versüßen das Getränk nicht nur optisch, sondern bringen zusätzlich Vitamine rein.

Des Weiteren ist es sehr einfach, Eiswürfel in kleinen Schnapsgläsern herzustellen. So verzichtet man auf die umweltschädlichen Formen und hat sehr lange etwas davon.

Ein weiterer Tipp wäre das leere Glas, bevor es befüllt wird, in den Kühlschrank zu stellen. Versehen mit einem gekühlten Getränk, bleibt es für längere Zeit kalt. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es in Bezug auf Eiswürfel sehr einfach ist umweltfreundliche Alternativen umzusetzen. Also beginnen wir noch heute auf unnötiges Plastik zu verzichten- denn jede noch so kleine Tat zählt!

 

Plastikfreie Eiswürfel - abfallfrei und ohne Weichmacher (smarticular.net)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schluss mit Einwegverpackung

In Österreicher fallen pro Kopf und Jahr 42 kg Plastikmüll an. Ein trauriger Rekord, denn mit dieser Zahl liegen wir deutlich über dem EU-Schnitt. Gleichzeitig liegt die Recyclingrate von Plastik unter dem EU-Schnitt. 34 kg vom Gesamtverbrauch an Plastik entfallen auf Verpackungsplastik. Nur ein Drittel der Verpackungen wird recycelt. Der Rest wird energetisch in Müllverbrennungsanlagen verwertet.

Quelle: greenpeace.at/assets/uploads/pdf/presse/2020_07_Factsheet-Plastikverbrauch.pdf

Schockierende Tatsachen, gegen die wir aber etwas tun können. Beim Einkauf einfach darauf achten, so wenig Verpackungsmaterial wie möglich zu kaufen. Vor allem beim Obst und Gemüse sind Verpackungen nicht notwendig, da diese Lebensmittel meistens ohnehin eine Schale besitzen, die die Frucht schützt.

 

 

 

 

 

Der Gemüse Garten für jeden!

Kein Garten zu haben ist keine Ausrede keine eigenen Pflanzen und Kräuter anzubauen.

Mit ein bisschen Kreativität und ein paar Tricks kann jeder in einer auch noch so kleinen Wohnung zum Gärtner werden.

 

Statt in einem Hochbeet kann z.B. Kräuter ganz einfach in Blumentöpfe anbauen. Diese sollten am besten auf eine Fensterbank nach Süden oder Westen ausgerichtet gestellt werden.

Wer einen Balkon hat, kann auch hängende Blumentöpfe oder eine Kräuterpalette am Balkon anbringen.

Salate können auch ganz einfach in Blumenkisten oder in Blumentöpfen angesetzt werden.

Hochwachsendes Gemüse z.B. Tomaten, Stangenbohnen, Erbsen oder auch weniger wuchsstarke Mini-Gurken geben den Balkon nicht nur einen grünen Flair, sondern sind auch sehr platzsparend.

 

Wer keine Lust hat auf die typischen Blumentöpfe oder Kisten hat, kann sein Gemüse in alten Kübel, Kisten oder Zinkwannen anbauen.

Urban Gardener tendieren ja dazu, alles Mögliche zu bepflanzen.

 

Im Prinzip kann man alles mögliche bepflanzen, allerdings sollten sich die Pflanzen wohlfühlen und genug Platz haben.